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100 Jahre Heinrich Böll

Heinrich-Böll-Schule Fürth

Wir geben Zeit zur individuellen Entwicklung!

 

Er war der Spiritus Rector einer humanistischen Schule


Die Schulgemeinde der Heinrich-Böll-Schule trauert um den ehemaligen Schulleiter Wolfgang Pieper










Durch das Gebäude der Heinrich-Böll-Schule weht ein besonderer Geist, es herrscht eine außergewöhnliche Atmosphäre, das spüren alle: Schüler, Lehrer, Mitarbeiter, Eltern und Besucher. Aufgeschlossenheit, Herzenswärme, Lebensfreude und Humanismus sind die prägenden Elemente dieses Geistes, dessen Spiritus Rector kein anderer als Wolfgang Pieper war. Die Schulgemeinde der Heinrich-Böll-Schule trauert um ihren ehemaligen Schulleiter, der nach schwerer Krankheit in diesen Tagen verstarb.


Wolfgang Pieper war ein verständnisvoller und herzlicher Mensch, der sich mit großer Ernsthaftigkeit jedem Schüler widmete. Er schrieb keinen noch so schwierigen Charakter ab, ganz im Gegenteil:  Es war ihm ein Anliegen, gerade diesen Jugendlichen Halt und Richtung zu geben. Seine pädagogischen Fähigkeiten stellte er als Lehrer und Schulleiter tagtäglich unter Beweis. Dass Wolfgang Piepers fachliche Qualifikationen über jeden Zweifel erhaben waren, wussten Schüler und Kollegen gleichermaßen.


Als Schulleiter entwickelte er ein vertrauensvolles Miteinander mit allen schulischen Gruppen. Er begegnete Schülern ebenso auf Augenhöhe wie Eltern und Mitarbeitern. Ihm waren die täglichen Begegnungen und Gespräche von enormer Bedeutung. Wolfgang Pieper ging keinem Problem aus dem Weg. Über im Diskurs mit Andersdenkenden gefundene Lösungen und Kompromisse freute sich Wolfgang Pieper aufrichtig, denn als lupenreiner Demokrat wusste er um die Schwierigkeiten bei der Findung eines tragfähigen Beschlusses.


Für Wolfgang Pieper war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Tür zu seinem Arbeitszimmer jederzeit offen stand. Die offene Tür war zugleich ein Symbol für seine Einstellung, die auf Werten fußte, die heute angemahnt werden, nämlich Aufgeschlossenheit, Toleranz, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit und Zivilcourage. Er agierte als Schulleiter und Mensch ganz im Sinne des Namensgebers der Schule: Heinrich Böll.


Den Mitarbeitern und Lehrern war er ein loyaler und verlässlicher Chef, der in jeder Situation hinter seinem Kollegium stand. Er scheute sich keine Sekunde, übergeordneten Stellen die Stirn zu bieten. Diese Einstellung, diese freidenkerische Gesinnung färbte während seiner Amtszeit auf das Kollegium ab, das heute noch darauf stolz ist, eigene Wege zu gehen und manchmal auch „aufmüpfig“ zu sein. Wolfgang Pieper schaffte es auf unnachahmliche Weise, sein Kollegium auf ein Ziel einzuschwören, zu einer Gemeinschaft zu formen.


Als die Schulleiterstelle nach seinem Weggang längere Zeit vakant blieb, war es für Wolfgang Pieper Ehrensache, vorübergehend die Geschäfte zu führen. „Seine“ Schule ließ er nie im Stich; er war auch im Ruhestand ein Multiplikator der integrierten Gesamtschule, die er, ein Pädagoge mit gymnasialer Befähigung, als die beste in der deutschen Schullandschaft hielt. Ihm war früh bewusst, dass nur an einer integrierten Gesamtschule jeder Schüler eine gerechte Chance erhält, um sich entwickeln und seine Fähigkeiten und Talente entfalten zu können. Soziale Gerechtigkeit war für ihn keine hohle Phrase, sondern ein ernsthaftes Anliegen, das er sein Leben lang zu realisieren versuchte. 


Dass er am Ende seiner Lebenstage noch die Einführung einer Oberstufenklasse, für die er jahrzehntelang unverdrossen gekämpft hatte, erleben und die Pläne für die geplante Erweiterung sehen durfte, runden im Nachhinein sein schulisches Lebenswerk ab.


Der Name Wolfgang Pieper bleibt immer verbunden mit „seiner“ integrierten Gesamtschule in Fürth.




Vertretungslehrer gesucht!

Sie studieren für das Lehramt? Sie wollen vor dem Referendariat wichtige Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sammeln? Sie möchten in einem kollegialen Team arbeiten? Sie sind flexibel und motiviert? Wenn Sie alle Fragen mit Ja beantwortet haben, dann sind Sie genau die richtige Frau/der richtige Mann, um als Vertretungskraft im Rahmen der "Verlässlichen Schule" an unserer Schule tätig zu sein.

Sie haben Interesse an einem Job als Vertretungslehrer/in? Dann sollten Sie sich umgehend mit uns in Verbindung setzen. Im persönlichen Gespräch erfahren Sie Details über Einsatzbereiche und die finanzielle Seite Ihres Engagements.

Ansprechpartner ist: Alexander Hauptmann (Schulleiter),

Telefon: 06253/870820, Mail: alexander.hauptmann@kreis-bergstrasse.de


Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen für die Hausaufgabenbetreuung Jahrgang 5 und 6 gesucht!


Unsere Hausaufgabenbetreuung für die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. (evtl. auch der 7.) Klassen, die von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 13:25 und 16:00 Uhr angeboten wird, wird von unseren Schülern und Schülerinnen gut angenommen und gern besucht.


Wen? Jemanden, der oder die Spaß im Umgang mit und an der Unterstützung unserer Schüler und Schülerinnen hat.


Wann? In Absprache 1-2 Tage die Woche.


Wo? In der Mediothek der Heinrich-Böll-Schule.


Wenn Sie Interesse haben, kontaktieren Sie bitte


Birte Karge, Stufenleiterin der Jahrgänge 5 und 6

birte.karge@kreis-bergstrasse.de

06253 / 870820


oder geben Ihre Kontaktdaten im Sekretariat ab.


Vielen Dank schonmal vorab!