20181219
100 Jahre Heinrich Böll

Heinrich-Böll-Schule Fürth

Wir geben Zeit zur individuellen Entwicklung!

Roboter bauen und mit Tablet steuern

Spende der Volksbank Weschnitztal für Projekt der Heinrich-Böll-Schule


Das Thema „Digitalisierung der Schulen“ ist in aller Munde. Politiker aller Couleur fordern eine schnelle Anbindung der Schulen an die Technik der Zukunft. Die Heinrich-Böll-Schule hat diesen Schritt bereits vollzogen und profiliert sich auf verschiedenste Weise auf diesem Gebiet, angefangen von der erfolgreichen Realisierung eines flächendeckenden W-Lans bis hin zur Förderung der Medienkompetenz der Schüler und dem Fach „Informatik“ im Wahlpflichtunterricht. „Die digitale Souveränität unserer Schüler ist unser Ziel“, betont Schulleiter Alexander Hauptmann. Landrat Christian Engelhardt macht sich unlängst selbst ein Bild von der sehr innovativen Schule im Odenwald und lobte die Eigeninitiative.

Die Anstrengungen der integrierten Gesamtschule auf diesem zukunftsträchtigen Feld blieben der Volksbank Weschnitztal nicht verborgen. Vorstand Markus Haumann stattete der Heinrich-Böll-Schule einen Besuch ab und überreichte sehr zur Freude von Schulleiter Hauptmann einen Scheck in Höhe von 2500 Euro. „Projekte, die sich mit der Digitalisierung und dem Erwerb von Kompetenzen auf dem Gebiet der Computertechnologie befassen, unterstützen wir gerne“, betonte Haumann. Den Kontakt mit der Volksbank stellte der Förderverein der Schule her.

Schulleiter Hauptmann, selbst ein versierter Informatikexperte, zeigte dem großzügigen Spender Ergebnisse eines Kurses, der sich mit dem Bau von Minirobotern beschäftigt. Mit Hilfe dieser kleinen, mit Technik vollgepackten Geräte sei es den Schülern möglich, die Programmiersprache zu lernen und damit Prozesse zu steuern und zu regeln. Wer fit sein möchte für die Arbeitswelt der Zukunft, komme an dieser Technik nicht mehr vorbei, waren sich der Banker Haumann und der Pädagoge Hauptmann einig.

Die von der Volksbank Weschnitztal zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel werden für die Anschaffung von Bauteilen der Serie „Robotics“ von Fischer Technik verwendet. Über eine grafische Software können die Schüler mit Hilfe des Computers oder mit Tablets – die HBS schaffte unlängst 40 neue Tablets an – Roboter programmieren und steuern. Auch die Steuerung durch Smartphones per App ist möglich.

Volksbank-Vorstand Markus Haumann war sichtlich beeindruckt von den bereits gebauten Mini-Robotern und dem Wissen der jungen IT-Experten. Die Heinrich-Böll-Schule könne als Vorreiter bezeichnet werden und sorge dafür, dass ihre Schüler bestens gerüstet seien für die kommende digitale Welt, erklärte der Banker. Schulleiter Alexander Hauptmann dankte Markus Haumann für die großzügige Spende und die Zeit, die er sich für den Besuch der HBS genommen habe.































DIGITALE WELT. Mit einer Spende von 2500 Euro unterstützt die Volksbank Weschnitztal die Anstrengungen der Heinrich-Böll-Schule, die ihre Schüler auf die digitale Welt vorbereitet. Unser Bild zeigt Voba-Vorstand Markus Hausmann (2.v.l.) und Schulleiter Alexander Hauptmann (r.) im Beisein junger IT-Experten, die Computer programmieren und steuern.