20190128
100 Jahre Heinrich Böll

Heinrich-Böll-Schule Fürth

Wir geben Zeit zur individuellen Entwicklung!

Eine intensive und lange Schulpartnerschaft

Fürther Gemeindevertreter informierten sich über Heinrich-Böll-Schule / Baupläne

 

Bürgermeister Volker Oehlenschläger ist sich ziemlich sicher: Die Schulpartnerschaft zwischen der Heinrich-Böll-Schule und den Schulen in Thisy gehört zu den ältesten im Kreis Bergstraße. Seit 45 Jahren pflegt die integrierte Gesamtschule den Kontakt zu den Schulen im befreundeten Nachbarland. Das Interesse am Austausch sei, so Schulleiter Alexander Hauptmann, ungebrochen groß. Politiker des Gemeindeparlamentes vernahmen diese Nachricht mit Zufriedenheit. Angeführt vom Bürgermeister nutzten sie den „Tag der offenen Tür“ der Heinrich-Böll-Schule, um sich über die Schulpartnerschaft, aber auch über die anstehenden Projekte der integrierten Gesamtschule zu informieren.

 

Die Idee zum Besuch hatte Gemeindevorstand Erich Gerbig, der viele Jahre als Lehrer an der HBS tätig war und „seiner“ Schule noch eng verbunden ist. Der Sozialdemokrat weiß um die Bemühungen der Fachschaft Französisch, die Kontakte permanent pflegt und Jugendliche für die Sprache motiviert. Die Schar der Gemeindevertreter wurden vor dem Rundgang mit einer typisch französischen Süßspeise, einem Crêpe, verwöhnt.

 

Schulleiter Alexander Hauptmann führte die Gruppe durch das Gebäude, zeigte den Kommunalpolitikern die zahlreichen Fachräume und stellte ihnen das pädagogische Konzept vor, das einmalig ist an der Bergstraße. Er ließ nicht unerwähnt, dass die Schule auf stetig steigende Schülerzahlen verweisen kann. Hauptmann machte zudem deutlich, dass es der HBS ein wichtiges Anliegen ist, ein lebendiger Teil der Gemeinde zu sein.

 

Bürgermeister Volker Oehlenschläger ging auf das Verschwisterungsjubiläum mit Thisy ein. Seit 50 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen der Odenwaldgemeinde und der Stadt in Frankreich. Die Zusammenarbeit, so Oehlenschläger ausführend, sei in der heutigen Zeit wichtiger denn je, stünden doch Frankreich und Deutschland für die Stabilität Europas. Er sei deshalb sehr froh und dankbar, dass die Freundschaft gerade von den Schulen in sehr vorbildlicher Weise gelebt werde, betonte der Fürther Rathauschef.

 

Schulleiter Alexander Hauptmann hob die Bedeutung des Schüleraustausches hervor und skizzierte kurz die positiven Auswirkungen der gegenseitigen Besuche auf den Fachunterricht. Darüber hinaus könnten die am Austausch beteiligten Schüler ihren Horizont erweitern und Land und Leute hautnah kennenlernen.

 

Am Ende des Rundgangs hatte der Schulleiter für die Gemeindevertreter noch eine überaus erfreuliche Nachricht parat: Er präsentierte der Gruppe die Pläne für einen Erweiterungsbau. Das Geld hat der Kreis Bergstraße bereits im Haushalt festgeschrieben. Das Konzept sieht mehrere Fach- und Klassenräume vor, die nach modernsten Erkenntnissen gestaltet sind und neue pädagogische Methoden gewährleisten.

Dass die Wünsche der Schule relativ schnell beim Kreis Berücksichtigung fanden, daran hat auch Bürgermeister Oehlenschläger einen großen Anteil. Die Schule, so der Bürgermeister, sei sehr erfolgreich und registriere einen großen Zulauf. Oehlenschläger drückte seine Freude darüber aus, dass die Umsetzung des Bauvorhabens bald erfolge und der Kreis prompt reagiert habe.

 

Die Heinrich-Böll-Schule entwickelt sich auf allen Gebieten kontinuierlich weiter. Sie ist fraglos ein wichtiger Faktor für die Gemeinde Fürth, die wiederum im vorderen Odenwald eine Vorreiterrolle einnimmt und mit ihrer sehr guten Infrastruktur zur Belebung der Region beiträgt. Folgerichtig ist daher die Stärkung des Schulstandortes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationsbesuch: Vertreter des Fürther Gemeindeparlaments informierten sich über die Entwicklung der Heinrich-Böll-Schule und die seit 45 Jahren existierende Partnerschaft mit Schulen in der französischen Stadt Thisy. Angeführt wurden die Kommunalpolitiker von Bürgermeister Volker Oehlenschläger. Schulleiter Alexander Hauptmann führte die Gruppe durch das Gebäude und stellte die Erweiterungspläne vor.