20190226
100 Jahre Heinrich Böll

Heinrich-Böll-Schule Fürth

Wir geben Zeit zur individuellen Entwicklung!

Fünftklässler vor Gefahren der neuen Medien gewarnt


Musik aus dem Internet herunterladen? Kein Problem! Fotos von Freunden ins Netz stellen? Warum nicht! Persönliche Daten in sozialen Netzwerken preisgeben? Macht doch nichts! – Aussagen von Kindern und Jugendlichen auf Fragen, die Gefahren der neuen Medien aufwerfen und deren Missachtung oft zu rechtlichen Konsequenzen führen.  Mit anderen Worten: Straftaten aus der digitalen Welt haben Auswirkungen auf das analoge Leben. Dass die Digitalisierung rasant fortschreitet und gerade an Schulen ein wichtiges Thema ist, hat die Heinrich-Böll-Schule schon vor geraumer Zeit erkannt. Mehrmals schon organisierte die Pädagogin Christina Hantke „Medientage“ für die Schüler des achten Jahrgangs. „Wir haben aber bemerkt, dass der  adäquate Umgang mit den neuen Medien bereits für Fünftklässler von großer Relevanz ist“, erklärte Christina Hantke. Aus diesem Grund lud sie Oberkommissarin Bettina Noll zu einem Informationstag an die integrierte Gesamtschule ein. Die Polizeibeamtin der Kripo Heppenheim hatte zum Einstieg in das Thema einen altersgerechten Film mitgebracht, der alle „Fallen“ – beginnend vom Recht am eigenen Bild bis hin zum Zocken diverser Spiele – sichtbar machte. Anschließend suchte die Expertin das Gespräch mit den Fünftklässlern, die über eigene Erfahrungen berichteten und die Polizeibeamtin mit zahlreichen Fragen löcherten. „Wir haben unsere Schüler für das Thema sensibilisiert und werden auch zukünftig darauf achten, dass sie die neuen Medien sinnvoll einsetzen und Gefahren schnell erkennen“, konstatierte Christine Hantke abschließend.