20190401
100 Jahre Heinrich Böll

Heinrich-Böll-Schule Fürth

Wir geben Zeit zur individuellen Entwicklung!

Kaiserwetter und Lernerfolge prägten Skifreizeit


Siebtklässler der Heinrich-Böll-Schule in der Wildschönau / Optimale Bedingungen


Es war ein Traum für jeden Skifahrer: Kaiserwetter und jede Menge Schnee. Davon profitierten die Siebtklässler der Heinrich-Böll-Schule, die eine herrliche Skifreizeit in der Wildschönau verbrachten. „Alle 75 Schüler standen von der ersten bis zur letzten Minute auf den Skiern, alle blieben von Verletzungen verschont und die Lernerfolge – gerade bei den Anfängern – waren enorm“, bilanzierte Stufenleiterin Astrid Schulze Icking die Freizeit. Die Organisatorin der Tour vergaß jedoch nicht die Disziplin und das vorbildliche Verhalten der Gruppe zu loben.


Die Skinovizen schauten mit bangen Blicken auf den Übungshang. „Ganz schön steil, oder?“, fragten sie sich gegenseitig und machten sich gleichzeitig Mut: „Das schaffen wir schon.“ Bestätigt wurden sie von den Lehrern, die ihnen die Grundlagen des Skifahrens vermittelten und Einstiegsübungen zeigten.


Schon am zweiten Tag schafften die Schüler jede Kurve problemlos im Pflugbogen. Und siehe da: Die Mädchen und Jungs hatten großen Spaß an der neuen Sportart. „Mit meiner Anfängergruppe konnte sich schon nach kurzer Zeit anspruchsvollere Pisten meistern“, zeigte sich der stellvertretende Schulleiter Boris Oberle angetan vom sportlichen Leistungsvermögen seiner Schützlinge. Die Übungsleiter stimmten ihm uneingeschränkt zu.


Morgens konnten es die Kinder kaum abwarten, auf die Pisten zu kommen. Besonders die Anfänger hatten Feuer gefangen und rutschten unermüdlich die Hänge hinab. Schon nach kurzer Zeit wurde aus dem anfänglichen kräfteraubenden Pflugbogen ein schwungvoll anmutender Parallelschwung. „Motiviert durch die Erfolgserlebnisse spürte man bei den Schülern geradezu die Freude am neuen Sport“, befand das Lehrerteam unisono.


Die Fortgeschrittenen brausten derweil schon die tief verschneiten Hänge des schönen Skigebietes hinab und verfeinerten ihre Technik. Ob für Anfänger oder erfahrene Skifreaks: Die Region Alpachtal Wildschönau, die gerne auch als „Juwel in den Bergen Tirols“ bezeichnet wird, bietet auf 109 Pistenkilometern Strecken für jeden Geschmack und individuelles Können.


Ein Garant für das Gelingen der Skifreizeit ist sicherlich das Quartier, das die integrierte Gesamtschule ausgewählt hat. Direkt neben der Unterkunft befindet sich der zum Haus gehörende Übungshang. Damit nicht genug: Die Unterkunft ist modern ausgestattet, von Sportangeboten bis hin zu einem Discoraum.


Die Heinrich-Böll-Schule organisiert seit vielen Jahrzehnten Skifreizeiten für die Schüler des siebten Jahrgangs. Hinter dem Angebot versteckt sich nicht eine „Urlaubstour“, sondern eine intensive Sportwoche. Die HBS ist in der Region bekannt für ihr Engagement auf dem sportlichen Sektor. Zur breiten Palette an Sportaktivitäten gehört deshalb selbstverständlich auch das Skifahren. „Die hohen Anmeldezahlen beweisen uns, dass eine Skifreizeit zum Sportportfolio gehört“, betonte Astrid Schulze Icking, die seit vielen Jahren diese Veranstaltung organisiert und leitet.

Mit Spieleabenden, Tischtennisturnieren und anderen Aktivitäten, darunter ein bunter Abend mit originellen Beiträgen, wurde die Freizeit gestaltet. Höhepunkt dabei war eine Disco am Abend vor der Heimreise. Nicht unerwähnt soll die Aktion „Schönstes Zimmer“ bleiben. Die Schüler brachten ihre Domizile auf Hochglanz, manche dekorierten ihre Zimmer noch mit viel Phantasie. Die Auswertung der Jury samt der Preisverleihung für die drei Sieger war eine spannende Gaudi.


Die Fürther fühlten sich in der Wildschönau pudelwohl, was maßgeblich auch mit der Unterkunft, der hervorragenden Verpflegung und der Freundlichkeit der Gastgeber zu tun hatte. „Die Wildschönau ist auch im nächsten Jahr unser Skidomizil“, bekundeten die Lehrer der HBS