20190513
100 Jahre Heinrich Böll

Heinrich-Böll-Schule Fürth

Wir geben Zeit zur individuellen Entwicklung!

Einblick in den Beruf mit sozialem Engagement verknüpft


Schule – und was kommt dann? Eine Frage, die sich vielen Abgängern nach erfolgreicher Schullaufbahn stellt. Für manchen Jugendlichen ist eine zusätzliche Qualifikation und der damit verbundene Schulbesuch ebenso wenig eine Option wie eine Ausbildung, als der sofortige Einstieg in das Berufsleben. Einige nehmen eine Auszeit und sammeln Erfahrungen im Ausland, andere entscheiden sich für ein freiwilliges soziales Jahr. Was steckt dahinter? Im einem Zeitraum von sechs bis 18 Monaten haben Jugendliche die Möglichkeit, Beruf und soziales Engagement zu verknüpfen. Sie können in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ebenso tätig sein wie beim Rettungsdienst oder bei der Betreuung von Senioren. Für ihren Einsatz während des sozialen Jahres erhalten die Jugendlichen ein monatliches Taschengeld, 26 Tage Urlaub, 25 Bildungstage zum Erwerb von Fach- und Schlüsselkompetenzen und sie haben obendrein Anspruch auf Kindergeld. Die pädagogische Mitarbeiterin Vanessa Biereder vom Deutschen Roten Kreuz informierte die Zehntklässler der Heinrich-Böll-Schule über die Vorteile eines freiwilligen sozialen Jahres, das – so die Referentin – den Horizont der jungen Menschen erweitere und ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft sei.